„VOM BERUF UNSERER ZEIT FÜR GESETZGEBUNG UND RECHTSWISSENSCHAFT“ – BEMERKUNG ZUM (UN-) SINN DES „NetzDG“

Unter dem obigen Titel erschien vor gut 200 Jahren eine Streitschrift des berühmten Rechtstheoretikers Carl von Savingy, der bezweifelte, dass seinerzeit eine Neugestaltung der Zielrechtsordnung (wie sie dann wieder knapp 100 Jahre später im BGB erfolgte), sinnvoll sei. Was würde von Savigny wohl gesagt haben, wenn er den Entwurf des sog. Netzwerkdurchsetzungsgesetzes hätte lesen und beurteilen müssen? Schon die sprachliche Kurzfassung des Namens dieses Gesetzes hätte ihn verzweifeln und zu dem Ergebnis kommen lassen müssen,

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