Die Iden der Merkel


Seit sich Ende 2016 die Initiative „Konrads Erben“ gegründet hat, setzen wir uns für eine starke und pluralistische CDU ein. Die in den vergangenen Jahren immer stärker hervorgetretene Ausrichtung der Partei auf ihre Vorsitzende Angela Merkel hatte zuvor den politischen Diskurs vollständig unterbunden.Kernwerte der Partei, so tief verankert dass niemand im Parteiprogramm nachschlagen musste um sie zu erklären, wurden in einsamen Entscheidungen entsorgt. Viele Mitglieder der CDU und Anhänger ihrer Politik hatten dies, in den ersten Jahren der 2005 begonnenen Kanzlerschaft Merkels, noch als hintergründig strategische Entscheidungen eingestuft. Spätestens mit der Entscheidung zur Öffnung der Grenze vor etwas mehr als drei Jahren fiel aber dieser Deckmantel. Was blieb, war eine Politik der Beliebigkeit.In ihrem unumstößlichen Glauben an die propagierte „Alternativlosigkeit“ hielten Merkel und ihre Anhänger die auf den aufgegebenen Positionen der Union aufkeimende Alternative für Deutschland lange für ein kurzlebiges Phänomen. Doch die Gründer der Alternative waren keine in ihren Wurzeln anarchistischen Piraten, sondern in weiten Teilen ein Zusammenschluss unzufriedener und erfahrener Politiker.Dieser Fehler wird die CDU in der Zukunft noch lange vor schwierige Aufgaben stellen.Die Kreise derer, die diese Beliebigkeit als „Politik der Mitte“ noch immer verteidigen, wurden und werden in der Union immer kleiner. Selbst Armin Laschet, derzeit populärster Vertreter dieser Zunft, hat mittlerweile die Aussichtslosigkeit seiner eigenen Kandidatur zum Parteivorsitzenden erkannt und bereitet nun seine Unterstützung für die derzeitige Generalsekretärin und Weggefährtin Merkels, Annegret Kramp-Karrenbauer „AKK“, vor.Vor diesem aktuell desolaten Zustand der CDU haben Konrads Erben stets gewarnt und für Meinungspluralität und echten politischen Diskurs gekämpft. Der Rückzug Merkels von der Parteispitze ist daher ein wichtiges Signal, dass sich unser Engagement im Verbund mit der WerteUnion bewährt hat. Jetzt ist es umso wichtiger, die Weichen für einen Neuanfang der CDU zu stellen.Am 24. September 2002 wurde Friedrich Merz als Vorsitzender der Unionsfraktion durch Angela Merkel verdrängt, seine politische Kompetenz hat er aber nicht verloren. Mit ihm steht der CDU heute ein erfahrener Kandidat für den Parteivorsitz zur Verfügung, der sowohl für die Kernwerte der Union steht, als auch als Förderer eines innerparteilichen Diskurses bekannt ist.
Im Windschatten Angela Merkels konnte sich zudem mit Jens Spahn ein weiterer durch Sachpolitik profilierter Kandidat in Stellung bringen. Mit scharfer Kritik und sattelfest in der Argumentation derselben gilt er zurecht schon jetzt als wesentlicher Pfeiler der neuen CDU.Konrads Erben begrüßen daher die Kandidaturen von Friedrich Merz und Jens Spahn um das Amt des Parteivorsitzenden der CDU ausdrücklich und werden den durch diese Namen verkörperten Geist des Aufbruchs im derzeit wieder auflebenden innerparteilichen Diskurs auch weiterhin unterstützen.
(JW)

2 Kommentare

  1. Bitte gestatten Sie mir einige Gedanken zum
    Holocaust-Gedenktag !
    Es ist nahezu lückenlos zu lesen, der Antisemitismus komme nur von den Rechten, die Erinnerungskultur werde durch die Rechte bedroht.
    Nachweislich steht der Antisemitismus in Deutschland, sowie in Europa auf drei Säulen .
    der extremen Rechten,
    der extremen Linken,
    des Islam,
    Eine Politik, die nur eine Säule beschuldigt, läßt die Anderen gedeien !

    hartmut adolf manneck

  2. Ein paar Gedanken zum aktuellen Duell.
    Frau Kramp-Karrenbauer oder Herr Merz sind es wohl, die den CDU-Vorsitz für sich entscheiden werden.
    Grundursache ist die “Mutter aller Probleme”, die ursächlich durch die Kanzlerin verursacht wurde.
    Nun hat jeder Mensch ein Gewissen, auch Frau Merkel . Der Verlauf ist an Ihr nicht spurlos vorbeigegangen und ich bin mir sicher, sie will mit aller Kraft aus dieser “Nummer” wieder herauskommen ; dafür hat sie Frau Kramp-Karrenbauer nach Berlin geholt, eine Frau die es gewohnt ist zu kämpfen.
    Wer , wie oft zu lesen ist meint, AKK wäre “Merkel zwo” , der hat den Wortlaut in den Diskussionen der letzten Tage nicht aufmerksam genug verfolgt. AKK ist glaubwürdig, die CDU in eine erfolgreiche neue Ära zu führen.
    Die gute Erziehung und der Anstand verbieten es Ihr, über die Kanzlerin schlecht zu reden, schließlich hat Diese sie in Ihr Kabinett geholt.
    Der andere aussichtsreiche Kandidat ist Friedrich Merz. Hier muß deutlich gesagt werden : Merz ist kein Kämpfer ! Er hat die Bundespolitik verlassen, als Kämpfer benötigt wurden – Punkt !!
    Dann ist da noch die Erinnerung an Steuererklärungen auf dem ” Bierdeckel”. Klar, da wäre meine Freude auch groß ; in 4 Jahren bin ich 50 jahre selbsständig, was hätte ich da an Steuerberaterkosten gespart….
    Die Kehrseite : mein Steuerberater beschäftigt über 10 Leute, in ganz Deutschland gibt es 90 000 Steuerberater!!!
    Das Gute an allen Kandidaten zum CDU-Vorsitz : Die ” Mutter aller Probleme ” wird zur Freude der Basis in Angriff genommen !!
    Alles Gute zum Nikilausi !
    hartmut adolf manneck

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